Formate für Fahrzeugbilder

Ein Fahrzeugbild für das Programm BAHNLAND erstreckt sich jeweils über die gesamte Fahrzeugbreite, wobei 10 cm in der Realität einem Pixel in der Fahrzeug-Bitmap entsprechen. Seine Höhe ergibt sich aus dem Abstand zwischen der Oberleitung einer elektrifizierten Strecke zur Gleisoberkante. Diese Höhe ist mit 58 Pixeln festgelegt.

Sind die beiden Seiten eines Fahrzeugs verschieden oder besitzt das Fahrzeug eine asymmetrische Form (z.B. Dampflokomotiven), so werden beide Seiten in derselben Bitmap nebeneinander dargestellt. Besitzt das Fahrzeug sichtbar bewegliche Teile (z.B. Stangenantrieb), so werden die Bilder der einzelnen Bewegungsphasen in derselben Bitmap untereinander dargestellt, wobei die Reihenfolge der Phasen von oben nach unten einer Fahrzeugbewegung von rechts nach links entspricht. Anhand der tatsächlichen Höhe der Fahrzeug-Bitmap kann das Programm BAHNLAND erkennen, aus wievielen Bewegungsphasen das Fahrzeugbild zusammengesetzt ist. BAHNLAND unterstützt pro Fahrzeugbild bis zu 8 Bewegungsphasen. Dies entspricht bei Radumdrehungen einem Drehwinkel von 45 Grad pro Phase.

Die Fahrzeug-Bitmap enthält neben der eigentlichen Bildinformation zusätzlich eine Steuerspalte und Steuerzeile (letztere nicht immer), die weitere Informationen für die Auswertung der Bitmap durch das Programm BAHNLAND enthalten.

Der mit (1) bezeichnete schwarze Punkt kennzeichnet die Existenz zweier Seitenansichten innerhalb der Bitmap. Ist dieser Punkt nicht schwarz eingefärbt, so handelt es sich um eine Bitmap, die nur eine Seitenansicht des Fahrzeugs zeigt. Die gegenüber liegende Fahrzeugseite wird dann als identisch betrachtet. Das Programm verwendet also für die anzuzeigende Fahrzeug-Bitmap den der aktuell anzuzeigenden Phase entsprechenden Bildstreifen entweder in seiner gesamten Breite oder nur die linke oder rechte Hälfte (jeweils ohne Berücksichtigung der Steuerspalte).

Die vertikale Position von oben des zweiten schwarzen Punktes (hier mit (2) bezeichnet) gibt bei mehrphasigen Fahrzeug-Bitmaps die Länge der einzelnen Phase an (die Zählung beginnt bei 0, das Beispielbild zeigt also die Phasenlänge 7). Das Programm schaltet von einer Phase in die nächste erst dann weiter, wenn sich das Fahrzeug um die durch diesen Punkt bestimmte Anzahl von Pixeln weiterbewegt hat. Für ein korrektes Abrollen von sich drehenden Rädern ergibt sich beispielsweise die in die Bitmap einzutragende Phasenlänge als die Anzahl der Pixel am Radumfang dividiert durch die Anzahl der vorhandenen Phasenbilder.

Die in der mit (6) bezeichneten linken oberen Ecke der Bitmap hinterlegte Farbe wird als Hintergrundfarbe der Fahrzeug-Bitmap interpretiert. Diese Farbe darf im Fahrzeug selbst nicht vorkommen, da alle diese Farbe besitzenden Bildpunkte der Bitmap vom Programm durchsichtig gemacht werden.

Die horizontale Steuerzeile am unteren Rand der Bitmap wird im Abschnitt Neigungen beschrieben.